Blüten im Juli
Gilbweiderich (Lysimachia)

| Ordnung: | Heidekrautartige |
|---|---|
| Familie: | Primelgewächse |
| Gattung: | Gilbweiderich |
| Wissenschaftlicher Name | Lysimachia L. |
Die 150 bis 180 Arten sind hauptsächlich auf der Nordhalbkugel verbreitet.
Kaum jemand kennt ihn. Aber er ist sogar eine Heilpflanze. Als Tee gegen Entzündungen im Mund und gegen Blutungen. Auch als Hustentee geeignet.
Insekten werden durch den Geruch ferngehalten. Auch zum Färben von Stoffen geeignet.
Quelle: Wikipedia
Echter Eibisch (Althaea officinalis)

| Ordnung: | Malvenartige |
|---|---|
| Familie: | Malvengewächse |
| Gattung: | Eibisch |
| Art: | Echter Eibisch |
| Wissenschaftlicher Name | Althaea officinalis L. |
Eibisch ist eine wertvolle Bienenfutterpflanze.
Der echte Eibisch kommt wild in den Steppenzonen Südrusslands und Kasachstans vor.
Aus Substanzen des Eibischs wurde ursprünglich die Süßware Marshmallow hergestellt, die heute vor allem mit den USA assoziiert wird, die aber auf die französische pâte de guimauve bzw. den sogenannten Eibischteig zurückgeht. Der Name Marshmallow leitet sich von der englischsprachigen Bezeichnung marsh mallow (deutsch: Sumpf-Malve) für den Eibisch ab.
Gegessen hat man früher auch die Wurzeln, die zuerst gekocht und dann gebraten wurden. Essbar sind auch die Blüten, und die jungen Blätter können im Salat mitgegessen werden. Die Römer verwendeten die Pflanze als Suppenkraut und zur Füllung von Spanferkeln.
Bei Hungersnöten hat man die weiße mohrrübenähnliche Wurzel als Nahrung verwendet.
Die Schleimstoffe wirken einhüllend und reizmildernd; im Tierversuch konnten auch entzündungshemmende und immunstabilisierende Wirkungen nachgewiesen werden. Verschiedene Zubereitungen kommen zur Anwendung bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums, zur Minderung des Hustenreizes, bei leichten Entzündungen im Magen-Darm-Bereich.
Quelle: Wikipedia
Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria )

| Ordnung: | Rosenartige |
|---|---|
| Familie: | Rosengewächse |
| Gattung: | Mädesüß |
| Wissenschaftlicher Name | Filipendula ulmaria (L.) MAXIM |
Für die deutsche Bezeichnung „Mädesüß“ gibt es mehrere Erklärungsansätze. Die am häufigsten genannte Erklärung verweist darauf, dass Mädesüß früher zum Süßen und Aromatisieren von Wein und insbesondere Met verwendet wurde. Mädesüß ist allerdings auch eine „Mahdsüße“, denn nach dem Absensen verströmen die verwelkenden Blätter und Stängel einen süßen Geruch. Auf jeden Fall ist der Name nicht von einem „Süßen Mädel“ herzuleiten.
Mädesüß wächst gern entlang von Wassergräben und Bächen. Blutweiderich und Gilbweiderich zählen oft zur Begleitflora. Auch hier im Alten Botanischen Garten.
Aus den Blüten kann man einen aromatischen Tee herstellen; die Wurzel und die Triebe gelten als essbar. Aufgrund des süß-herben Duftes, der von vielen Menschen als angenehm empfunden wird, war Mädesüß einst ein beliebtes Streukraut. Man bestreute den Holzfußboden mit verschiedenen Kräutern.
Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da lange Zeit aus ihren Blütenknospen Salicylaldehyd gewonnen wurde, ein entzündungshemmender Wirkstoff, der heute in abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure verkauft wird. Vermarktet unter dem Namen ASS (Alka-Seltzer, Aspirin, ASS-ratiopharm, u.a.)
Mädesüß war eine der wichtigsten Pflanzenarten der keltischen Druiden. Die Kelten nutzten sie u. a. als Färbemittel für Stoffe.
Quelle: Wikipedia
Chinesischer Heilkürbis (Trichosanthes kirilowii)

| Ordnung: | Malvenartige |
|---|---|
| Familie: | Kürbisgewächse |
| Gattung: | Trichosanthes |
| Art: | Chinesischer Heilkürbis |
| Wissenschaftlicher Name | Trichosanthes kirilowii L. |
Die Kletterpflanze ist eine asiatische Gattung der Kürbisgewächse mit rund 100 Arten. Kommerziell bedeutend ist die Schlangenhaargurke.
Die Verbreitung der Gattung reicht von Süd-, Südost- und Ostasien ins tropische Australien und bis nach Fidschi.
Sie gilt als Mittel zur Stärkung der Immunabwehr. Wurde auch zur Abtreibung eingesetzt und soll auch bei der Behandlung von AIDS helfen.
Die Früchte werden auch als Gemüse verwendet.
Quelle: Wikipedia
Blutweiderich (Lythrum salicaria)

| Ordnung: | Myrtenartige |
|---|---|
| Familie: | Weiderichgewächse |
| Gattung: | Blutweideriche |
| Art: | Blutweiderich |
| Wissenschaftlicher Name | Lythrum salicaria L. |
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Jeder ähren- oder traubenförmige Blütenstand kann hundert und noch mehr Blüten enthalten; diese Scheinähren sind purpurrot.
Blütenbesucher sind vor allem Schwebfliegen, aber auch Bienen und Schmetterlinge. Blutweiderich ist ein Nektarspender von besonderem Wert. Auch ist es eine wichtige Futterpflanze für die Raupen aus der Gattung der Nachtpfauenaugen.
Gewöhnlicher Blutweiderich wächst an feuchten Standorten häufig und verbreitet in Röhrichten und Sümpfen, an Ufern von Seen und Weihern, Flüssen, Bächen und Kanälen sowie in Gräben.
In Notzeiten aß man die jungen Sprosse, Laubblätter und die innen weiße Grundachse als Gemüse. Aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts zwischen 9 % (Wurzel) und 14 % (Blüten) gerbte man schon im 16. Jahrhundert auch Leder mit Blutweiderichsaft. Außerdem wurden damit Holz und Seile imprägniert, um schnelle Fäulnis im Wasser zu verhindern.
Der Blutweiderich wurde bereits im Altertum als Heilpflanze benutzt. Nach Plinius wurde der Blutweiderich gegen Ekzeme eingesetzt.
Quelle: Wikipedia