Blüten im August
Stechapfel (Datura stramonium)

| Ordnung: | Nachtschattenartige (Solanales) |
|---|---|
| Familie: | Nachtschattengewächse (Solanaceae) |
| Gattung: | Stechäpfel |
| Wissenschaftlicher Name | Datura stramonium L. |
Der Gemeine Stechapfel bildet von Juni bis zum Oktober Blüten aus, die sich allerdings erst zur Nacht öffnen, da sie hauptsächlich von Nachtfaltern besucht werden. Der Gemeine Stechapfel ist bei der Selbstbestäubung erfolgreich. Stechapfelblüten duften (in der Nacht) stark süßlich, parfümartig; der von vielen als unangenehm empfundene Geruch der Pflanze dagegen stammt von Stängel und Blättern.
Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders jedoch die Wurzeln und Samen. Bereits Mengen ab 0,3 g können Giftwirkungen wie z.B. gesteigerte Erregung, Sinnestäuschungen, Übelkeit, Pupillenerweiterung mit Sehstörungen und Atemlähmung hervorrufen.
Quelle: Wikipedia
Borretsch (Borago officinalis)

| Familie: | Raublattgewächse (Boraginaceae) |
|---|---|
| Gattung: | Borretsch |
| Art: | Borretsch |
| Wissenschaftlicher Name | Borago officinalis L. |
| Standort im Garten: | Heilpflanzenbeet |
Der im Volksmund gelegentlich für diese Pflanze verwendete Name Gurkenkraut leitet sich vom charakteristischen Gurkengeschmack der Blätter ab. Weitere volkstümliche Bezeichnungen für die Art sind Blauhimmelstern, Herzfreude, Liebäuglein und Wohlgemutsblume.
Neben Bienen suchen vor allem Hummeln auf der Nektarsuche die Blüten auf. Die bestäubenden Insekten fliegen die nickenden Blüten von unten an und halten sich dabei an den Schlundschuppen fest.
Borretsch enthält kleine Mengen (etwa 10 mg pro Kilogramm getrocknete Pflanze) verschiedener Pyrrolizidinalkaloide, die gelten als toxisch für die Leber. Daher ist nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung ein regelmäßiger Genuss von Borretsch nicht zu empfehlen. Ein gelegentlicher Verzehr gilt als unbedenklich, ebenso ein Verzehr der Blüten und Samen sowie des aus den Samen gepressten Borretschöls, da diese die erwähnten Alkaloide nicht oder nur in Spuren enthalten.
In der Volksheilkunde wird die Droge angewendet bei Harnverhaltung, Fieber, Verschleimung der Atemwege, Durchfall sowie ferner bei Entzündungen, Rheumatismus, klimakterischen Beschwerden und zur Blutreinigung. Blüten und Blätter haben einen gurkenähnlichen, erfrischenden Geschmack. Sie eignen sich sehr gut zum Aromatisieren von kalten Getränken. Die Blüten können kandiert werden und dienen zum Dekorieren von Süßspeisen. Feingehackt benutzt man die jungen Blätter als Würze für Obstsalate und Gemüse.
Quelle: Wikipedia
Amerikanische Klettertrompete (Campsis radicans)

| Ordnung: | Lippenblütlerartige (Lamiales) |
|---|---|
| Familie: | Trompetenbaumgewächse |
| Gattung: | Trompetenblumen |
| Art: | Amerikanische Klettertrompete |
| Wissenschaftlicher Name | Campsis radicans (L.)SEEM. EX BUREAU |
Die Amerikanische Klettertrompete ist im Osten Nordamerikas von New Jersey und Michigan bis nach Florida und Texas beheimatet.
Im 17. Jahrhundert wurde sie als Ziergehölz in Europa eingeführt. Die Amerikanische Klettertrompete gedeiht bevorzugt an sehr warmen, sonnigen bis halbschattigen Standorten sowohl auf sandigem als auch lehmigem Untergrund und stellen keine besonderen Ansprüche an dessen pH-Wert. Sie vertragen Frost bis ungefähr -20 °C. Die Sorten werden Zierpflanzen vor allem ihrer dekorativen Blüten wegen zur Hausbegrünung an West- und Südwänden sowie an Mauern gepflanzt.
Um das Jahr 1900 verwendete die New Yorker Firma Tiffany die Farben und Formen der Blätter und Blüten der Amerikanischen Klettertrompete, englisch: „Trumpet Creeper“ beim Entwurf einer Stehlampe. Ein Exemplar dieser Lampe erzielte bei einer Auktion des New Yorker Auktionshaus Christie’s am 8. Dezember 2009 einen Preis von 794.500 US $.
Quelle: Wikipedia