Sibirischer Blaustern (Scilla siberica)

| Ordnung: | Spargelartige (Asparagales) |
|---|---|
| Familie: | Spargelgewächse (Asparagaceae) |
| Gattung: | Blausterne (Scilla) |
| Wissenschaftlicher Name | Scilla siberica HAW. |
Der Sibirische Blaustern hat zwei bis vier linealische Laubblätter an einem Spross. An dem 10 bis 15 Zentimeter hohen Stängel stehen ein bis drei Blüten. Die blauen Blüten sind etwas glockig und nickend.
Diese Pflanzenart stammt aus dem sarmatisch-pontischen Gebiet (Türkei, Südrussland, Kaukasus, Iran), wo sie in feuchten, offenen Wäldern vorkommt.
In Europa ist der Sibirische Blaustern eine beliebte frühblühende Zierpflanze in Gärten und Parks.
Quelle: Wikipedia
Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria )

| Ordnung: | Rosenartige |
|---|---|
| Familie: | Rosengewächse |
| Gattung: | Mädesüß |
| Wissenschaftlicher Name | Filipendula ulmaria (L.) MAXIM |
Für die deutsche Bezeichnung „Mädesüß“ gibt es mehrere Erklärungsansätze. Die am häufigsten genannte Erklärung verweist darauf, dass Mädesüß früher zum Süßen und Aromatisieren von Wein und insbesondere Met verwendet wurde. Mädesüß ist allerdings auch eine „Mahdsüße“, denn nach dem Absensen verströmen die verwelkenden Blätter und Stängel einen süßen Geruch. Auf jeden Fall ist der Name nicht von einem „Süßen Mädel“ herzuleiten.
Mädesüß wächst gern entlang von Wassergräben und Bächen. Blutweiderich und Gilbweiderich zählen oft zur Begleitflora. Auch hier im Alten Botanischen Garten.
Aus den Blüten kann man einen aromatischen Tee herstellen; die Wurzel und die Triebe gelten als essbar. Aufgrund des süß-herben Duftes, der von vielen Menschen als angenehm empfunden wird, war Mädesüß einst ein beliebtes Streukraut. Man bestreute den Holzfußboden mit verschiedenen Kräutern.
Medizingeschichtlich ist Mädesüß interessant, da lange Zeit aus ihren Blütenknospen Salicylaldehyd gewonnen wurde, ein entzündungshemmender Wirkstoff, der heute in abgewandelter Form als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure verkauft wird. Vermarktet unter dem Namen ASS (Alka-Seltzer, Aspirin, ASS-ratiopharm, u.a.)
Mädesüß war eine der wichtigsten Pflanzenarten der keltischen Druiden. Die Kelten nutzten sie u. a. als Färbemittel für Stoffe.
Quelle: Wikipedia
Schachblume (Fritillaria meleagris)

| Ordnung: | Lilienartige (Liliales) |
|---|---|
| Familie: | Liliengewächse (Liliaceae) |
| Gattung: | Fritillaria |
| Art: | Schachblume |
| Wissenschaftlicher Name | Fritillaria meleagris L. |
Dis Schachblume wird auch Schachbrettblume genannt.
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Die meist einzelnen, selten zu zweit stehenden Blüten sind nickend bis nach unten hängend.
Die Blütenblätter sind schachbrettartig purpurrot-weiß oder grünlich-weiß gefleckt.
Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Normandie über Mittel- und Südfrankreich, die Vorländer der Alpen bis nach Rumänien. In Mitteleuropa dürfte die Art nicht ursprünglich sein und die Vorkommen auf Verwilderungen zurückgehen.
Die Schachblume ist in Deutschland stark gefährdet.
Wie die meisten Fritillaria-Arten ist die Schachblume für den Menschen giftig.
Quelle: Wikipedia
Scharbockskraut (Ficaria verna)

| Familie: | Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) |
|---|---|
| Gattung: | Ficaria |
| Art: | Scharbockskraut |
| Wissenschaftlicher Name | Ficaria verna HUDS. |
Scharbockskraut gehörte früher zum Reiseproviant auf Seereisen und wurde von Seefahrern gegessen, die meist kein frisches Gemüse und Obst zu Verfügung hatten. Scharbockskraut enthält sehr viel Vitamin C und verhinderte dadurch Skorbut, eine Vitamin C-Mangelkranheit, die Seefahrer früher auf ihren langen Reisen bedrohte. Der Name Scharbockskraut leitet sich von Scharbock ab, eine alte Bezeichnung für Skorbut.
Die Blütezeit reicht von März bis Mai. Die Blüten zeigen temperaturabhängige Wachstums- und Schließbewegungen; sie sind von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Das Scharbockskraut ist schwerpunktmäßig in Nord- und Mitteleuropa beheimatet. Es kommt aber auch in Kleinasien und in Nordafrika vor, meidet aber in Europa den äußersten Norden.
Es ist in allen Teilen giftig, besonders aber im Wurzelstock. Hauptwirkstoff ist Protoanemonin. Es wird bei Verletzung der Pflanzen freigesetzt und bei Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut kommt es zu Vergiftungserscheinungen wie Rötung, Juckreiz oder gar Blasenbildung auf der Haut (Hahnenfußdermatitis). Bei der inneren Aufnahme beeinflusst es das Nervensystem: Es kommt zu Erbrechen, Durchfall und Schwindelanfällen, aber auch zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.
Quelle: Wikipedia
Verbene (Verbena spec.)

| Ordnung: | Lippenblütlerartige (Lamiales) |
|---|---|
| Familie: | Eisenkrautgewächse |
| Gattung: | Verbenen |
| Wissenschaftlicher Name | Verbena L. |
Ursprünglich stammt Verbene aus dem südlichen Teil Südamerikas. Es tauchte in Europa gegen Ende des 18. Jahrhunderts auf. In der Folge war es als Zierpflanze verwendet, heute taucht es jedoch nicht mehr so häufig auf.
Verbene hat eine erstaunlich lange Blütezeit: von März bis Oktober.
Die meisten Arten verströmen einen angenehm würzigen Duft.
Als Heilkraut soll es u.a. folgende Wirkungen haben:
- entspannend
- erfrischend
- appetitanregend
Meist wird es als Kräutertee angewendet.
Es wird z.B. eingesetzt bei
- Depressionen
- Husten
- Migräne
- Schlaflosigkeit
- Unruhe