Schlitzblättrige Buche
Alter Botanischer Garten

Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Johanniskraut
Ordnung: Malpighienartige (Malpighiales)
Familie: Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)
Gattung: Johanniskräuter
Wissenschaftlicher Name Hypericum perforatum L.

Volkstümlich wird es auch als Herrgottsblut bezeichnet. Schon die Germanen verehrten das Johanniskraut als Lichtbringer und Symbol für die Sonne. Geerntet wurde es zur Sommersonnenwende am 21. Juni Die Blütezeit reicht von Juni bis August.

Die Kronblätter enthalten in Gewebslücken das blutrote Hypericin, das beim Zerreiben (am besten mehrere Blütenknospen nehmen) auf den Fingern eine Rotfärbung hinterlässt.

Die Kronblätter sind etwas asymmetrisch, sodass die ganze Blüte in offenem Zustand einem „Windrad“ ähnlich sieht.

Die Pflanzenteile sind leicht giftig.

Es wächst verbreitet in Gebüschsäumen, an Waldrändern, Wegen und Böschungen, in Magerwiesen und -rasen, in Ginster- und Heidekrautheiden, in Brachen und Waldverlichtungen oder auf Bahnschotter als Pio-nierpflanze.

Bereits in der Antike wurde Johanniskraut als Heilpflanze verwendet. Heute wird es als pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von leichten bis mittelstarken depressiven Verstimmungen oder nervöser Unruhe eingesetzt.

„Arzneipflanze des Jahres 2015“.

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Online: http://www.alterbotgarten-marburg.de//pflanzenarten/johanniskraut/ [Datum: 17.12.2017]
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